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Knochenaugmentation, z.B. Beckenkammtransplantation
Um Implantate einbringen zu können, wird eine ausreichende Dimensionierung des Kiefer-knochens benötigt. Ist dieser zu schmal oder zu flach, muss das knöcherne Implantatlager ver-größert werden. Dazu können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen: es ist möglich, einen Knochenaufbau (Knochenaugmentation) mittels Knochenersatzmaterialien, also nicht art- und körpereigene Stoffe, durchzuführen. Des Weiteren können Knochentransplantate minimal-invasiv z.B. mit Ultraschalltechnik aus anderen Regionen, z.B. dem Weisheitszahngebiet, entnommen und an der geforderten Stelle angelagert werden.
Bei großen Defekten kann auch Knochen vom Beckenkamm zum Kieferaufbau verwendet werden. Hier ist allerdings ein kurzer stationärer Aufenthalt (ca. 3-4 Tage) erforderlich. Auch dies ist bei uns problemlos durchführbar, da wir im Krankenhaus der Missionsbenediktinerinnen zu Tutzing über Belegbetten verfügen.
Das vertikale Distraktionsverfahren, welches auf Basis der orthopädischen Beinverlängerung entwickelt und durch unseren Partner Herrn Dr. Lazar innerhalb der sogenannten „Kölner Arbeitsgruppe“ maßgeblich international wissenschaftlich erforscht und inauguriert wurde, vermeidet die Entnahme von körpereigenem Material komplett, nutzt das eigene Regenerationspotential des Körpers und wird minimal invasiv operiert. Eine perfekte Alternative in vielen Fällen! Lassen Sie sich von unserem Team informieren!
Ein Implantat und damit festsitzender Zahnersatz ist heute fast immer möglich, wenn keine gravierenden allgemein- medizinischen Leiden dagegen sprechen. Im Einzelfall beraten wir Sie gerne! |